Donnerstag, 19. August 2010

Nähen? Auch wieder...

In der Nacht der Nähmaschinenreparatur war ich schon etwas im Stress, denn die neue Kindergartensporthose sollte der Lütte ja eigentlich am nächsten Tag schon anziehen. Und ich hatte den Fehler gemacht, ihm davon zu erzählen. 

So ist also eine Nachtschicht draus geworden. 

Freitag, 13. August 2010

Repariert...

Zum Glück konnte mein Mann die Schraube wieder reinfummeln. Ich hatte die glorreiche Idee, mir einen magnetischen Schraubenzieher zu besorgen. Das hat das Ganze schon einfacher gemacht. Trotzdem war ich nicht böse, dass ich die Fummelarbeit nicht erledigen musste. 

Frisch zusammen gebaut hab ich natürlich gleich wieder losgenäht. Leider war nach 20 cm Naht aber wieder Stillstand. Das war dann zu schnell zusammengebaut. Mist. Diesmal blockierte der eingezogene Faden die untere Anlaufspule (fragt mich nicht nach Fachbegriffen). Und diesmal hab ich das Maschinchen auch so richtig auseinander genommen, aber die Finger von der kleinen Fummelschraube gelassen.

  




Und dann hab ich das Gemurkse rausgefummelt und nun läuft sie wieder....



Mittwoch, 11. August 2010

Feinmechanik

Gestern abend hat Maschinchen beschlossen, der Urlaub war nicht lang genug. Da hat sie mal eben im Antrieb den Faden gefressen und sich so verheddert, dass sie auch bei Vollgas keinen Millimeter mehr auf der Nahtautobahn geschafft hat. 

Die patente Frau denkt sich, was kann schon schief gehen und beginnt die Schrauben zu öffnen. So ziemlich alle, die offensichtlich sind, mussten dran glauben, bis man die Verkleidung soweit öffnen konnte, dass der Tüddelfaden zu entfernen war. 50 km hin und 50 km zurück zum Nähmaschinendoktor und Rechnung gespart. Klasse.

Und so schraubt GreatBritten alles wieder schön zusammen. Nähmaschine wieder dicht, klingt auch gut. Nur der Programmwähler muss noch wieder angebracht werden. Mit diesem Schätzchen:

  Nun ja. Das Schräubchen liegt hier immernoch. Nachdem es mir heute nacht zweimal durch das Loch ins Gehäuse gefallen und ich musste die Dame wieder aufschrauben. Ich kann zwar nähen, auch Programme umstellen mit Hilfe eines Nagels. Aber so kanns ja nicht bleiben. Jemand eine gute Idee?

Freitag, 6. August 2010

In der kleinsten Lücke ist Platz

Unsere Bude ist nicht besonders groß. Um ehrlich zu sein, ist sie sogar ziemlich klein. Wenn eins von den Kindern aus seinem Bettchen rausgewachsen ist, haben wir ein Problem. Ein größeres Bett passt nicht hinein und wegen der Fenster wird es auch eng mit einem Hochbett. Ich hoffe, wir haben ein bisschen Zeit, bis wir uns darüber nachhaltige Gedanken machen müssen.

Wenn ich nähe, muss ich die Nähmaschine immer neu aufbauen. Und wenn ich ins Bett gehe, kommt sie brav in ihren Koffer und wird neben dem Sessel geparkt bis ich die nächste Stunde Zeit finde. Mit dem Bügelbrett bin ich etwas schlampiger, das steht dann doch ganz schnell mal 2 oder 3 Tage im Wohnzimmer. Aber dann schnell zurück in die Nische neben der Spülmaschine.

Zum Glück haben wir einen recht großen Keller und eine Möglichkeit, Dinge in einer Scheune einzustellen. Einige Stoffe liegen im Keller, aber es ist keine Ideallösung. Ich habe sie gerne näher bei mir. Ich möchte zwischendurch einfach einen Blick drauf werfen und mich fragen, was wohl aus ihnen entsteht. Und das ist nicht so leicht, wenn sie in Pamperskartons im Keller lagern.
So fand ich eine Lücke, wo der Stoff ganz nah bei mir sein kann. Ich habe das Glück, einen großen starken Mann an meiner Seite zu haben. Und dass ganze in Zahlen bedeutet, dass unser Bett 2,20 m lang ist. Ich messe aber gerade mal 1,73 m . Auf einer 2,20-Matratze bräuchte ich sicherlich Wegweiser auf der Suche nach dem Kopfkissen. Also bleibt meine Seite des Bettes bei gepolsterten 2 m. Und da ergeben sich wertvolle 20cm Stauraum. Geschickt verpackt von meinem Schwager. Toll!!!

mit Bettbar

Sonntag, 1. August 2010

Wir sind Weltmeisterin!

Ein Freund von mir hatte die tolle Idee, hierhin zu fahren, zum Finale nach Bielefeld.


Wow, das war spitze. Das erste Mal Stadion mit dem Lütten und dann haben wir gleich Weltmeisterinnen gesehen! Außerdem 40 Minuten auf eine Bratwurst und Pommes Majo gewartet, 3 Becher umgeworfen und beim krachenden Feuerwerk eingeschlafen (der Lütte natürlich).



  Währenddessen waren Mann und Lütte auf dem Schützenfest, eine dritten Preis in Form eines Schminkkoffers beim Adlerwerfen abgestaubt und nur 5 Minuten auf Pommes Ketchup und Currywurst gewartet. Manchmal können tolle Tage  damit zuende gehen, dass man sich gegenseitig von seinem Tag erzählt.