Dienstag, 2. November 2010

Zeit fällt von den Bäumen ...

... auf den Boden und verwelkt. So kommt es mir vor. Nicht nur der Spätsommer, nun auch noch der Herbst schleicht sich heimlich still und leise an mir vorbei. Und nun ist es schon November, was gefühlt doch irgendwie schon fast Winter ist.  Zumindest was die Lichtverhältnisse angeht. Außerdem starten allenorts die Weihnachtsvorbereitung und ich weiß schon jetzt, dass ich gar nicht(s) alles schaffe, was ich mir so in schlaflosen Nächten ausdenke. 

Die letzten beiden Montage standen in meiner kleinen großen Familie unter dem Kindergeburtstagsstern. Zunächst wurde meine Tochter 4, was glaube ich im Vorschulalter eine ähnliche Hürde ist wie die große Erwachsenen18. Zumindest wird jedes "klein", "später" oder "noch wachsen" nun mit Wolfsgeheul und militanter Gegenwehr bedacht. 
Gestern legte der Lütte nach und war schon so stolz wie Bolle darauf, dass er sich Geburtstagskind nennen durfte, dass er wohl gar keine Geschenke benötigt hätte um diesen Tag zum schönsten des Jahres zu machen. Trotzdem sind die Geschenke auf ihre Art Meilensteine in unserem Familienleben. Die Lütte hat nun einen eigenen CD-Player, was für meinen Mann und mich bedeutet, dass das Wohnzimmer zumindest akustisch wieder uns gehört. Das weiß ich jetzt sehr zu schätzen! Und der Lütte ist nun stolzer Besitzer eines winzigen, postgelben Fahrrades, was spätestens im Frühling unser Spritportemonnaie (wegen des Kindergartenweges) entlasten und unser Mobilitätskonto füllen wird. Allerdings müssen wir daran noch ein bisschen arbeiten. Das abrupte Bremsen muss noch abgestellt werden...

Zu den Geburtstagen der beiden wollte ich natürlich gerne etwas selbstgemachtes schenken können. Auf genähtes mussten die zwei verzichten, aber zu Socken hats dann noch gelangt. Das scheint also auch im Halbschlaf machbar zu sein. Für die Lütte ein paar Fan-Socken, für den kleinen Bruder schöne Flusi-Socken in blau. 

Ich stricke ja sehr gerne Sockenwolle, aus der dann ein Muster entsteht. Die ersten Reihen sind immer wieder spannend, denn es fällt mir nur anhand des Knäuels sehr schwer, mir vorzustellen wie die Socken aussehen könnten. Und so entscheide ich einfach anhand der Farben und erfreue mich dann beim Stricken am Muster. Oder wundere mich dass aus Deutschland in meinem Kopf plötzlich Belgien an der Socke entsteht....

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