Mittwoch, 2. November 2011

Die Lütten feiern Geburtstag 4

Mit Verwandten- und Geschwisterkinder kamen wir auf tatsächlich 11 kleine Teilnehmer und Teilnehmerinnen für ihren Kindergeburtstag und ich war sehr froh, dass meine Schwägerin und eine Freundin den Haufen mit mir hüten wollten.

Auch hier bei uns sind Mitgebsel und Gastgeschenke üblich. Ich finde es eine sehr schwierige Geschichte. Versuchen wir doch immer den Kindern Bescheidenheit und Dankbarkeit für immaterielle Werte anzuerziehen. Wie passen dann diese oft übertriebenen Kleingeschenke ins Bild? Warum dürfen sie nicht mehr lernen, dass es kein Beinbruch ist, wenn das Geburtstagskind Geschenke bekommt, aber man selbst nicht? Warum nicht mehr erfahren, das Schenken ebenso viel Spaß macht wie beschenkt werden?

Nun ja, man kann sich dem  nicht entziehen, wenn man sein Kind nicht enttäuschen möchte und als Rabenmutter dastehen möchte ich auch nicht. Wie soll meine Tochter nachvollziehen, warum ich es anders machen möchte? Dafür ist sie leider zu klein. Mein Anspruch ist aber, das Mitgebsel nicht einfach am Ende in die Hand zu drücken. Die Gastkinder nehmen mit, was sie sich im Laufe des Nachmittags erarbeitet und erspielt haben.


Um die Gläser den Nachmittag über nicht zu verwechseln, bekam jedes eine große Holzwäscheklammer. Die hatte ich vorher auf einer Seite in Kupfer, Silber und Gold angestrichen, damit der Stift auf dem unbehandelten Holz nicht verschmiert. Die Kinder schrieben dann mit Edding ihre Namen drauf und durften die Klammern am Ende mit nach Hause nehmen.








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