Freitag, 31. August 2012

Eulen-Post


Ein Notizblock to go (oder wie heißt es nochmal). Auf jeden Fall eine schönes Geschenk für
Freundinnen von Töchtern in Vor- oder Grundschulalter. Nächstes Mal würde ich eine Wendeversion vorziehen, mit der Schrägbandumfassung ist es am Rand sehr dick geworden. Naha. Außerdem habe ich die Abstände im Gummiband zu weit auseinander gemacht. Sie passen gut für dicke Buntstifte, die dünnen allerdings gehen auch gerne verlustig. Also nächstes Mal entweder enger nähen oder am Rand noch eine Blende einfügen, so dass sie nicht mehr rausrutschen können.


Ich mag meine Stickmaschine wirklich gerne. Und sie soll auch ruhig tüchtig arbeiten für ihr Geld. Aber ich finde die Eulen tun ihren Teil schon ganz alleine, die dürfen die Stars der Aufmachung bleiben.

Montag, 27. August 2012

Schnulleralarm

Ich finde es schön, wenn Babies geboren werden. Wer tut das nicht? Aber besonders schön ist doch, dass es dann auch einen tollen Anlass gibt, an den Stoffschrank zu gehen und zu schauen, was man dem neuen Erdenbürger für eine Freude bereiten kann.

Dieses kleine Menschlein ist jetzt schon ein halbes Jahr alt, aber ich hoffe, sie kann das Machwerk trotzdem noch gebrauchen.



Kamera immer noch im Eimer, that´s life
 
Die Rückseite ist aus Fleece, das habe ich mir angewöhnt, weil ich das kuscheliger finde und die Decke dann auch ein wenig dicker wird. Außerdem wird die Einlage mit jeder Wäsche dünner und das Fleece bleibt so wie es ist und wärmt noch ein bisschen von unten, wenn man die Decke z.B. auf den Rasen legt.

Sonntag, 19. August 2012

Fotobella - Yes!

Ja, es stimmt.Nina vom Werkeltagebuch hat völlig recht. Sie hat einen Post verdient.


Voilà, meine erste Fotobella.


Mit Kameraeinsatz. Wobei der echt so fett geworden ist, dass ich ihn im Nachhinein gerne etwas kleiner gemacht hätte, aber schlussendlich sitzt die Kamera da jetzt vielleicht einfach warm und gemütlich. Wenn ich mir denn mal eine eigene nähe, würde ich aber schon versuchen, ihn so anzupassen, dass sie für das, was ich so mitschleppen will passt und dafür muss er dann vermutlich nicht die ganze Tasche ausfüllen. Dann lieber nochmal mehr abnähen für Speicherkarten und Akkus.


Ich finde, "rund" an sich ist vollkommen überbewertet. Ob das auch für die Objektivdeckeltasche gilt, erfahren wir nach dem Härtereisetest über die neue Besitzerin.
Hier auch schön im Bild: Sterne! Der Wunsch waren Naturtöne und Sterne. Da wollte sich bei den StoffhändlerInnen meines Vertrauens allerdings nicht recht etwas finden und so griff ich dann nicht nur zur Stickmaschine und zu der schönen Speedy Stars Datei, sondern auch zur frisch erworbenen Stoffmalkreide. Der Effekt ist so im Original durch die verschiedenen Techniken recht spannend. Noch spannender ist wohl, welche Sterne die erste Wäsche besser überstehen.


Nicht überstanden haben die Arbeit an der Fotobella diverse Nadeln, denen die Dame das Rückgrat oder das Genick gebrochen hat. Meine kleine Haushaltsmaschine vom Discounter hat ab einer bestimmten Dicke des Materials doch Schwierigkeiten und verliert schnell die Beherrschung. Ich habe aber auch in der Aussicht auf Flugreise und Schiffstransport wirklich 2cm dickes Volumenvlies für alle Teile gewählt. Da kommt schon was zusammen. Die Tasche ist wirklich steif und fest geworden und der Kamera wird wohl kaum ein Haar gekrümmt. Für mich würde ich sie etwas lockerer gestalten, 1 cm tut es sicherlich auch. Aber ich würde auch wohl eher selten mit ihr wirklich verreisen.

Was das Verfahren angeht, finde ich den Schnitt wirklich richtig, richtig schön. Nicht nur als Fototasche, sondern auch so als super Begleiterin. An manchen Stellen musste ich mehrfach die Schritte durchgehen, die so angegeben waren, weil die Teile nicht immer identisch benannt sind und außerdem Fotos mit verschiedenen Stoffen aufgeführt sind, was mich ziemlich schnell und immer wieder irritiert hat. Ich hätte mir gewünscht, die Teile wären in der Anleitung einfach auch noch immer nummeriert.Vielleicht hätte ich das dann leichter zuordnen können. Vielleicht.

Aber. So schlimm fand ich es nicht. Und das Ergebnis ist alle Mühen wert.